Ein neuer Verteidigungspakt aus Mekka krempelt die Sicherheitsordnung im Nahen Osten um.
Analysten sehen darin einen Bruch mit der bisherigen, von den USA dominierten Ordnung in der Region und einen Hinweis darauf, dass sich die Machtverhältnisse dort neu sortieren.
Polen hat nach eigenen Angaben einen russischen Anschlagsplan gegen einen amerikanischen Staatsbürger in Warschau vereitelt.
Der Fall reiht sich in eine wachsende Zahl mutmaßlicher russischer Sabotage- und Anschlagsversuche in Europa ein und verscharft die Spannungen zwischen Moskau und dem Westen weiter.
Deutschland sieht sich einer wachsenden Zahl russischer Hybridangriffe ausgesetzt, von Sabotage bis Cyberattacken.
Sicherheitsbehörden ordnen die Vorfälle als koordinierte Strategie Moskaus ein, mit der der Westen destabilisiert und die Unterstützung für die Ukraine untergraben werden soll.
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Selenskyj den russischen Marinestützpunkt Noworossijsk angegriffen.
Der Stützpunkt am Schwarzen Meer ist zentral für die russische Marine- und Öllogistik – ein erfolgreicher Angriff träfe Moskaus operative Fähigkeiten in der Region empfindlich.
Ein syrisches Gericht hat den gestürzten Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt.
Das Urteil hat vor allem symbolischen Charakter, da Assad sich im Exil in Russland befindet, markiert aber einen wichtigen Schritt in der juristischen Aufarbeitung des syrischen Bürgerkriegs.
Iran ist der BRICS-Entwicklungsbank beigetreten, während der Konflikt mit den USA anhält.
Der Beitritt gilt als Versuch Teherans, sich wirtschaftlich stärker an China und Russland zu binden und westliche Sanktionen zu umgehen.
Trump hat per Memo privaten Firmen erlaubt, offensive Cyberangriffe durchzuführen.
Kritiker warnen, dass die Freigabe privater Hackbacks Eskalationsrisiken birgt und die Kontrolle über staatliches Handeln im Cyberraum aufweicht.
Eine neue Anordnung Trumps zur Masern-Mumps-Röteln-Impfung sorgt für Alarm unter Gesundheitsexperten.
Fachleute befürchten, dass die Maßnahme die Impfquote senkt und Ausbrüche eigentlich ausgerotteter Krankheiten in den USA über Jahre begünstigen könnte.
Menschenrechtsorganisationen verklagen die US-Regierung wegen ihrer Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof.
Sie argumentieren, die Sanktionen behinderten die Arbeit des Gerichtshofs unrechtmäßig und schränkten die internationale Strafverfolgung von Kriegsverbrechen ein.
Mutmaßlich chinesische Hacker sollen erstmals KI-Agenten für einen autonomen Angriff auf taiwanesische Regierungsseiten eingesetzt haben.
Der Fall gilt als Vorbote einer neuen Generation von Cyberangriffen, bei denen KI-Systeme Schwachstellen selbstständig aufspüren und ausnutzen.
Googles KI-Assistent Gemini hat die Marke von einer Milliarde Nutzern erreicht.
Der Meilenstein unterstreicht, wie schnell sich KI-Assistenten in den Alltag integrieren, und verschärft den Wettbewerb mit OpenAI und anderen Anbietern.
Von KI entworfene Bakteriophagen haben resistente E.-coli-Bakterien besiegt.
Die Ergebnisse gelten als vielversprechender Ansatz gegen Antibiotikaresistenzen, Fachleute mahnen aber zu strengen Biosicherheitsvorkehrungen bei der Entwicklung solcher Erreger.
Astronomen haben einen mysteriösen "Schwarzes-Loch-Stern" entdeckt.
Das Objekt könnte helfen zu erklären, wie superschwere Schwarze Löcher schon im frühen Universum so schnell wachsen konnten.
Eine neue Studie zeigt, dass einzelne menschliche Hirnzellen deutlich komplexere Rechenleistungen vollbringen als bisher angenommen.
Die Erkenntnisse könnten das Verständnis von Gehirnfunktionen verändern und neue Impulse für KI-inspirierte Computerarchitekturen liefern.
Eine einzige Infusion gentechnisch veränderter Immunzellen hat bei einem Jungen den Nierenkrebs vollständig beseitigt.
Der Fall gilt als weiterer Beleg für das Potenzial von CAR-T-Zelltherapien auch bei soliden Tumoren, die bislang als schwerer behandelbar galten.
Die NASA will noch in diesem Jahr autonome Rover auf dem Mond testen.
Die Mission soll zeigen, ob Roboter eigenständig Entscheidungen treffen können – entscheidend für künftige, weiter von der Erde entfernte Missionen.
Eine Dreifachtherapie hat HIV bei neugeborenen Primaten innerhalb weniger Tage nach der Ansteckung eliminiert.
Der Erfolg im Tiermodell weckt Hoffnungen auf neue Präventionsstrategien gegen die Mutter-Kind-Übertragung von HIV beim Menschen.
Eine Studie an Winterschläfern zeigt, dass Langzeiterinnerungen selbst massiven Verlust von Synapsen überstehen.
Das widerspricht der Annahme, Erinnerungen seien primär in Synapsen gespeichert, und deutet auf robustere Speichermechanismen im Gehirn hin.
Ein Fossilienfund zeigt, dass ein früher Vorfahre der Säugetiere bereits lebende Junge statt Eier zur Welt brachte.
Der Fund verschiebt den bekannten Zeitpunkt, an dem sich Lebendgeburt in der Stammlinie der Säugetiere entwickelte, deutlich nach vorn.
Ein genetisches Screening von Neugeborenen auf Krebsrisiken zeigt vielversprechende erste Ergebnisse.
Gleichzeitig werfen Experten ethische Fragen auf, etwa zum Umgang mit frühen genetischen Informationen und möglichen psychischen Belastungen für betroffene Familien.
Ein neues Medikament gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs hat in einer Studie die Überlebenszeit von Patienten fast verdoppelt.
Das ist ein bedeutender Fortschritt bei einer Krebsart, die bislang zu den am schwersten behandelbaren zählt.
Das Risiko eines Kollapses der atlantischen Umwälzströmung AMOC hängt offenbar stärker vom Tempo der CO2-Emissionen ab als von einer festen Erwärmungsschwelle.
Die Studie legt nahe, dass schnelleres Handeln beim Klimaschutz das Kollapsrisiko unabhängig vom Enderwärmungswert senken kann.