Beförderungen von Frauen und die akademische Nachwuchspipeline

Diese wissenschaftliche Untersuchung analysiert die Auswirkungen von Beförderungen von Frauen auf die akademische Laufbahn und den wissenschaftlichen Nachwuchs in Spanien.

Auf Basis eines natürlichen Experiments zwischen 2002 und 2008 belegen die Autoren, dass das Scheitern an einer Festanstellung für Frauen asymmetrisch schwerwiegendere Folgen hat als für Männer.

Wenn Frauen jedoch erfolgreich zur außerordentlichen Professur befördert werden, entstehen signifikante Trickle-down-Effekte für die gesamte Abteilung.

Eine solche Ernennung führt langfristig zu einem Anstieg des weiblichen Lehrkörpers sowie zu einer deutlich höheren Anzahl an weiblichen Doktorandinnen, die in der Forschung verbleiben.

Die Studie verdeutlicht somit, dass die gezielte Förderung von Frauen an entscheidenden Karriereengpässen die geschlechtsspezifische Repräsentanz in der Wissenschaft nachhaltig stärkt.

DP21325 Female Promotions and the Academic Pipeline: Evidence from a Natural Experiment | CEPR https://cepr.org/publications/dp21325 https://www.rfberlin.com/wp-content/uploads/2026/03/26092-1.pdf https://notebooklm.google.com/notebook/e276c1b9-3b57-4048-88d5-2d582bfe890e